Synergetik-Einzelsitzung: Nierenkrebs (Probesession)
V O R G E S P R Ä C H
Die Klientin berichtet, daß ihre Beschwerden mit Übelkeit und massivem
Gewichtsverlust begonnen haben. Dann wurde ein Tumor an der linken Niere entdeckt,
der zusammen mit der Niere sofort operativ entfernt wurde.
Krebs streut nicht in die Lunge,
sondern Lungenkrebs ist - nach Hamer - Todesangstkonflikt, als Reaktion auf
die Diagnose Nierenkrebs.
Kl: Was leider schon passiert ist,
ist, daß es in die Lunge gestreut hat. Und jetzt sind bei mir in der Lunge
lauter so kleine, multiple Fibromen nennt sich das, verstreut.
Th: Ja, das ist die gängige Meinung. Wann bist du operiert worden?
(Dieses Vorgespräch dient nicht
der Diagnose und ist auch für den Verlauf der Session völlig unwichtig.
Es stimmt den Klienten in sein Thema ein und kann Hinweise zur Überprüfung
in der Innenwelt geben.)
Kl: Im September, im Oktober war
dann Start von dieser Immuntherapie, die sollte 6 Monate gehen. Diese 6 Monate
hätte ich nicht überlebt, weil mein Körper hat es nicht akzeptiert,
dieses Zeug. Ja, und jetzt hab ich vor 3 Wochen wieder eine Computertomographie
machen lassen. Jetzt sind die in der Lunge etwas gewachsen, die sind etwas größer
geworden. Aber meine Blutwerte sind optimal und mein Wohlbefinden ist auch optimal.
Jetzt kann ich mirs aussuchen, schätze ich mal.Th: Ja. Was ist ungefähr
so ein Jahr oder eineinhalb Jahre vorher passiert?Kl: Da war nichts, nein. Meine
Mutter ist halt auch an diesem Scheiß gestorben, aber das liegt schon
10 Jahre zurück. Das war damals ein Schock für mich, muß ich
sagen. Das war die Hölle, weil die hat diese Chemotherapie gemacht und
ist elend gestorben, ein ganzes Jahr lang.
Th: Oh, da hast du die ganzen Bilder
noch drin.
Kl: Die hab ich. Weil ich war die
Einzige, die sie begleitet hat. Weißt du, in welchem Zustand ich war in
diesem Jahr? Ich habe oft nicht gewußt, wie ich nachhause kam.
S E S S I O N ( nach der Tiefenentspannung)
Die Klientin sieht zwei Türen
auf der linken Seite und entscheidet sich für die erste. Sie reagiert sofort
sehr heftig, hat Angst, fühlt sich zerschnitten, alles dreht sich und es
fällt ihr sehr schwer, zu sprechen.
Kl: Alles dreht sich in mir, ich dreh mich komplett. Das sieht aus, wie so ein ... oh mein Gott, ich dreh mich total. Mir ist schwindlig. Ich hab Angst.
(Diese Art von Beschreibungen erfolgt
oft von Klienten, die Betäubungen bei Operationen erlebt haben. Das Körpergedächnis
wird als erstes intensiv wahrgenommen und die Spannung ausgedrückt.)
Th: Ich leg mal meine Hand ein bisschen
auf dich.
Kl: (stöhnt) Ich, ich dreh mich
total! Ich kenne das Gefühl. Das hab ich manchmal, wenn ich fast schlafe,
dann bekomme ich oft Herzklopfen und dann kommt das Gefühl. Aber noch nie
so stark, wie gerade eben. Oh Gott, das kann man nicht aushalten.
Th: Sag das mal mit Ich.
(Die Ich - Form ist wichtig, da in der man - Form die Kollektivebene angesprochen wird.)
Kl: Ich kann das nicht aushalten.Th:
Das Gefühl soll sich mal umsetzen in ein Bild, in eine Gestalt vielleicht,
in eine Figur, mit der du sprechen kannst. Schau mal, welches Bild da auftaucht.Kl:
Oh Gott, ich konnte das noch nie haben.
Th: Ja, sag ihm das: Gefühl,
dich konnte ich noch nie haben.
Kl: Oh (stöhnt), dich konnte ich noch nie haben. Oh, ich konnte das noch nie aushalten. Ich habe immer Angst vor dir gehabt. Ich hab jetzt aber auch Angst, ich habe sogar massivst Angst. Ich habe jetzt sehr Angst vor dir. Es wird immer größer.
(Hier wird die Klaus Lange Methode
angewendet.)
Th: Sag es ihm: du wirst immer größer.
Kl: Ich kann so schwer sprechen,
meine Lippen, mein Kopf ist dicker, meine Augen sind ganz dick. Das kommt, du
kommst schon aus mir raus. Ich habe furchtbare Schwierigkeiten zu sprechen,
es ist alles taub. Taubheitsgefühl, ich nehme dich wahr, ganz stark. Pah,
ist das schwierig, ich habe das wirklich zum allererstenmal, was ich jetzt gerade
fühle. Ich kann mich gar nicht mehr finden, meinen Körper finde ich
nicht mehr, der hat keine Grenzen mehr.
Th: Ja, sag ihm das, du Körper hast gar keine Grenzen mehr.
(Sie ist mit dem Gefühl identifiziert,
durch konkretes Ansprechen erlebt sie es als Gegenüber und durch Konfrontation
löst sich die Spannung auf. Angst ist die Wahrnehmung von Spannung.)
Kl: Körper, du hast keine Grenze.
Und irgendwo zwischen dir fühle ich, so, als ob das Fühlen unabhängig
vom Körper wäre. Das schwebt zwischendrin. Jetzt, doch, ich kenne
das Gefühl. Ein bisschen kenn ich es, wenn, ich kann nicht mehr sprechen.
Gleich, Moment. Nach einer Spritze beim Zahnarzt, dann ist es auch so, aber
jetzt ist mein ganzer Körper so taub. Ja, und ich fühle keinen Anfang
und kein Ende.Th: Kannst du irgend ein Bild sehen, irgendeine Figur oder eine
Gestalt?
Kl: Gar nichts. Es ist alles dunkel
und völlig ohne Orientierung.
Th: Gut, dann geh einfach wieder
in diesen Gang zurück, wo diese Türen waren und vielleicht sind da
jetzt auch andere Türen, manchmal ändert sich das. Stell dir wieder
vor, du gehst diese Treppe runter und bist wieder in diesem Gang. Dann bleib
wieder vor dieser ersten Tür stehen und sag mir, hat sich dein Gefühl,
wenn du jetzt vor dieser ersten Tür stehst, verändert? Wie geht es
dir, vor dieser Türe stehend?
Kl: Da ist keine Tür mehr. Da ist jetzt Wand. Aber die andere Tür ist noch da.
(Der Zugang ist versperrt. Die Angst ist zu groß.)
Th: Eine Tür nur noch, die andere
hat sich zugemacht. Dann bleib mal vor dieser einen Tür stehen. Gut, wenn
ich es dir gleich sage, dann öffnest du die Türe einfach mal, schaust
mal rein oder gehst mal rein. Du kannst jederzeit auch wieder rausgehen. Du
gehst quasi in deiner Innenwelt, in deinen inneren Bildern , deinen inneren
Gefühlen spazieren. So, und dann spür mal, was vielleicht für
ein Begriff oder Name auf diese Türe gehört, wenn du so davorstehst,
welches Wort taucht auf von selbst?
Kl: Da steht Geschlossen. - Türgeräusch - Oh, mein Gott, oh mein Gott!
(Auch diese Tür drückt
Nein aus.)
Th: Schau mal rein, geh mal rein!
Kl: Nein, ich kann nicht. Ich habe
jetzt eine Gänsehaut. Ich fühle meinen Körper wieder.
Th: Ja, dann guck mal auf den Boden.
(Geräusche passieren den Verstand
und gehen direkt in die rechte Gehirnhälfte und provozieren dort die innere
Welt - die Energiewirklichkeit und auch die Tür öffnet sich.)
Kl: Da ist keiner. Da ist eine Treppe.
Es ist dunkel.
Th: Ja. links neben der Türe
ist normalerweise ein Lichtschalter, schalte den mal ein. Fühle ihn einfach
mal und schalte ihn mal ein. Ich geh mit, dir kann nichts passieren.
Kl: Das Licht ist aber nicht sehr
hell und es wird kalt. Da sind Spinnweben, da seh ich dann aber unten ein Licht.
Ich gehe jetzt zu dem Licht hin. Oh, da gehts weit runter. Ist eine ganz
schmale Treppe. Das ist keine richtige Treppe. Das ist nur so eine Leiter. Meine
Knie zittern ein bißchen. Ich glaube, ich komm da nicht an. ... Es ist
immer gleich. Ich gehe ganz langsam die Stufen runter. Ich gehe sehr langsam,
weil es sehr steil ist. Eigentlich ist mir ein bißchen unheimlich, aber
ich will auch da hin. ... Ich komme kein bißchen weiter.
Th: Dann rede einfach mal mit dem
Licht da unten, das was du von weitem siehst.
Kl: Du, ich komm dir nicht näher,
ich gehe und komme dir nicht näher.
Th: Schau mal, ob das Licht zu dir kommen kann.
(Die Klientin ist in der rechten
Gehirnhälfte direkt in ihren Energien und sieht bzw. hört die unterschiedlichen
Schwingungen und Frequenzen. Diese Phasendifferenz kann nicht einfach per Wille
aufgehoben werden, sondern ist Ausdruck einer starken Störung.)
Kl: Kannst du mir entgegenkommen?...
Das ist wie, alles ist ganz langsam geworden, ganz - pah - langsam! Ich verstehe
nichts. Da kommt was auf mich zu und ich kann es nicht verstehen. Sags
mir nochmal. Ich verstehs nicht. Da stimmt was nicht. Ich komm nicht mit.
Oh, mein Gott, ich glaube, ich werde verrückt. Ich bin langsamer wie...
Da kommen Worte zu mir. Aber schneller und ich bin langsamer wie die Worte.
Ich hab, ich verstehe nicht, was da passiert. Ich müßte schneller,
ah, ich glaube, ich werde verrückt.
Th: Nein, nein, das ist was ganz
Normales. In der rechten Gehirnhälfte, wo du jetzt zuhause bist. Das ist
so wie Traumebene, da gibt es keine Logik. Da gibt es manchmal ganz andere Gesetzmäßigkeiten.
Das ist kein Problem, das ist was ganz Normales.
Kl: Also, irgendwie bin ich einfach
auf Zeitlupe und der Rest läuft normal und jetzt kommen wir nicht zusammen
und ich krieg dauernd das Gleiche und ich kanns nicht verstehen. Was soll
ich denn jetzt tun?
Th: Dann spreche einfach die Worte
an, sie sollen sich dir in schriftlicher Form präsentieren, so daß
du sie lesen kannst. Sag, du willst diese Worte lesen.
Kl: Ja, ich möchte bitte das lesen können. Stop, langsamer. Ich möchte es lesen können, bitte langsamer. Oh mein Gott, jetzt werde ich langsamer. Oh mein Gott, ich verstehs nicht, oh mein Gott, ich hab, ich hab überhaupt ... ich weiß wieder nichts. Die Worte, die fliegen an mir vorbei, aber sie sind immer noch zu schnell. Und die Worte sind ... nein, die Worte sind langsamer, aber ich bin noch langsamer, das wird immer gleichzeitig langsamer.
(Synergetik Therapeuten beraten nicht,
sie geben nur Vorschläge an den Klienten während der Session, damit
dieser seine Innenwelt in eigener Verantwortung verändern kann: dies führt
zur Spontanheilung nach der naturwissenschaftlichen Gesetzmäßigkeit
der Synergetik)
Th: Ach so, dann sag, nur die Worte
sollen langsamer werden.
Kl: Ich möchte bitte, daß
nur die Worte langsamer sind. Oh Gott, das sind keine einzelnen Worte, das sind
lauter Buchstaben aneinander, oh mein Gott. (Babbelt einige Wörter) ...lauter
Buchstaben, eine ganze Kette und ich weiß ja nicht, wie ich die trennen
soll. Das kommt hoch, geht an mir vorbei und hinten wieder runter. Das ist ein
Kreis. - Der Therapeut macht den Vorschlag, einen Boten zu rufen, der ihr an
der Stelle weiterhelfen kann. Die Klientin stimmt zu, muß aber erst wieder
nach oben gehen, da es auf der Leiter für zwei Personen zu eng ist - Schritte
werden eingespielt -
Kl: Oh Gott! Nein, ich guck nicht hin. Wer bist, oh Gott, er steht genau vor mir. Ich kann aber nicht gucken. Ich will nicht gucken (Stimme zittert). Ich kann nicht.
(Dieses Geräusch provoziert
die Innenwelt und läßt einen Boten auftauchen.)
Th: Spür mal, wer das ist.
Kl: Kenn ich nicht.Th: Dann hör
mal, was er sagt. Ein Bote hat ja eine Botschaft, also hör mal, was er
sagt.
Kl: Ich kann nicht hören.
Th: Ja, dann frag ihn mal. Frag ihn
mal mit deiner inneren Stimme, hast du mir was zu sagen, oder so, hast du eine
Botschaft für mich?
Kl: Nein, ich will, daß der
wieder weggeht. Ich vertraue dem nicht.
Th: Dann sag ihm das: ich vertraue
dir nicht.
Kl: Ich vertraue dir nicht. (atmet tief durch) Ich kenn deine Stimme. Aber ich will nicht wissen, wie du aussiehst. Wir haben schon oft gesprochen miteinander, aber ich habe nur zugehört. Das ist ein Mann. Oft, wenn ich geschlafen hab oder wenn ich alleine war, sehr alleine, so wie jetzt da in dem Flur, hat er zu mir gesprochen, einfach nur kurz einen Satz oder irgendwas. Und letztesmal hat er gesagt, daß ich ihn auch rufen kann. Ich habs nie gemacht. Hast du einen Namen? Er hat keinen Namen. ... Ich hab grad ein bisschen Schwierigkeiten. Ich bin verwirrt. Ja, ich ... Das ist so ... ich hab immer gedacht, das ist meine innere Stimme ... Ja, es ist ja auch so. Aber wie kannst du vor mir stehen?
Th: Du bist quasi in deine Innenwelt jetzt gegangen und da drückt sich alles auch in Bildern aus. Das ist alles, wie in Deiner Traumwelt.
(Innenweltführer
sind sehr autonom, sie können Persönlichkeits-anteile sein, also veränderbar
oder auch absolut unabhängig, wie z.B. Schutzengel und Kollektivfiguren.)
Kl: Ach so. Ja, ok.Th: Gut. Wenn
du magst, schau ihn ruhig mal an. Also die Energie in dir setzt sich in ein
Bild um und das kannst du dir anschauen.
Kl: Ich kenne keinen Namen, aber
das Gesicht kenne ich. Oh Gott, du hast so schöne Augen, ich liebe diese
Augen. Ein Freund.
Th: Frag ihn mal, ob er dir jetzt was zeigen kann, was für dich wichtig ist. Also so nach dem Motto, du bist auf der Suche nach dem Hintergrund von deinem Krebs, von deiner Krankheit, und ob er dir irgendwas jetzt dort zeigen kann, was du wissen sollst oder mußt. Weil er ist ja sowas, wie eine Innenweltgestalt in dem Moment, oder dein Unterbewußtsein drückt sich aus in Form von diesem Bild jetzt und dieses Bild ist sehr autonom und es kann dir irgendwas zeigen, was wichtig ist für dich. Und schau mal, ob er dich vielleicht irgendwo hinbringt, hinführt, ob er dich an die Hand nimmt oder sowas. Und das hat er jetzt auch alles gehört. Guck mal, ob er bereit dazu ist, dann geht das auch.
(Man kann die Erscheinungsebene der
Energiespannungen ändern und ineinander umwandeln: vom Gefühl zur
Bildebene, zur Erinnerungsge-schichte und den Innenweltfiguren, Prägungen
und Muster. Alles ist miteinander verwoben.)
Kl: Ja, er gibt mir jetzt seine Hand
und wir gehen geradeaus. Wir gehen jetzt zu der Tür. Ich hab keine Angst
mehr. Jetzt sind wir bei der Tür. Jetzt macht er die Tür auf. Die
geht wie von selbst auf. Da ist ein ganz großer Raum. Ah! Ein ganz großer
Raum, hell, weiß und in der Mitte ist wie so eine Empore, oh Gott, was
ist das? Ich hab jetzt wieder ein bisschen Angst.
Th: Ja, sags ihm einfach, ich
hab ein bisschen Angst, jetzt.
Kl: Ich hab wieder ein bisschen Angst. Der schüttelt nur den Kopf. Der spricht nicht mit Worten zu mir. Aber er versteht trotzdem alles. Ich kann das nicht erklären. Und ich geh jetzt da hin, da steht ein Trog und oben ist eine kurze Schale und in der Schale liegt ein kleines Baby. Und es weint, ah, das schreit so arg.
(Dieses kleine Baby ist sie als Kind:
ein abgespeichertes Energiebild.)
Th: Ja, sprichs wieder an,
du schreist so arg. Was ist denn los, sprichs an.
Kl: Warum weinst du denn so? Oh Gott,
ich möchte es gerne in den Arm nehmen. (fängt an zu weinen) Ich nehme
es jetzt einfach hoch. Komm, du bist nicht mehr alleine. (weint) Es kommt jemand.
Das ist mein Vater. Wieso kommt da mein Vater?
Th: Frag ihn einfach.
(Jetzt kommen die damit zusammenhängenden
Kindheitsprägungen ins Bewußtsein : in die Innenwelt. Es geht dabei
nicht darum, der Klientin diese Zusammenhänge klarzumachen oder zu diskutieren,
sondern sie muß sie durch nochmaliges Erleben auflösen. Dabei ist
Reflexion (findet in der linken Gehirnhälfte statt) öfter hinderlich.)
Kl: Wieso kommst du jetzt hierher?
Du kommst doch sonst nie. ...Ich will da wieder rausgehen. (weint) Ich bin sauer....
Ich leg jetzt erst mal das Baby wieder weg. ... Was willst du? Für dich
gibt es mich gar nicht, du wolltest mich nie haben. Niemals, immer willst du
deine Ruhe haben, du kannst das nicht? Was kannst du nicht? Mit mir sprechen?
Was? Ich will nur, daß du einfach mal akzeptierst, daß es mich gibt.
Er sagt, er kann das nicht.
Th: Wie ist das für dich, wenn
du das so hörst, so siehst?
Kl: Ja, ich kenn das schon.
Th: Wenn du ihn siehst, wie geht
es dir denn dabei?
Kl: Ich freue mich. Ich freue mich
doch immer so, wenn ich dich sehe. Warum willst du mich nicht einfach akzeptieren,
daß es mich gibt? (weint) Das tut mir weh. Das tut mir so weh, daß
ich es gar nicht zulassen kann. Es tut mir so weh, daß ich fast sage,
es tut mir nicht weh.
Th: Frag ihn mal, ob das auch mit
den Krebs verursacht hat. Frag ihn mal und guck, ob er mit dem Kopf nickt, oder
ob er den Kopf schüttelt.
Kl: (schreit) Der nickt. Au, das
tut so weh!Th: Wo spürst du den Schmerz?
Kl: An der Lunge! Ich bekomme keine
Luft. (weint) Das tut so weh!
Th: Laß den Schmerz da sein, nicht wegdrücken, ist ok. Es tut weh. Sag einfach: Schmerz, ich nehme dich wahr. Und drücke alles aus. Drücke deinen Schmerz ruhig aus.
(Sie ist schon beim Kern ihres Krebswachstums.)
Kl: (stöhnt) Ah, das tut ganz
arg weh, das bringt mich um. Ah, das halte ich nicht aus. Ah, das tut unglaublich
weh! Au!
Th: Aber du hast den Satz gehört, nicht? Das bringt mich um. Hörst du den? Der Schmerz bringt mich um. Drückes aus. Ja, ist ok. Laß ruhig deine Beine sich bewegen, das ist gut.
(Dieser Widerspruch bedeutet große
Spannung: dies ist ihre innere Energiewirklichkeit.)
Kl: Ah, das kann man ja nicht aushalten.
(stöhnt) Oh Gott, er hilft mir kein bisschen. Du hilfst mir kein bisschen,
du hast mir noch nie geholfen. Ich will überhaupt nichts von dir. Ich will
nur, daß du akzeptierst, daß es mich gibt. Ah, du hilfst mir kein
bisschen. Ah, ich hasse dich dafür. ...Ah, das ist so schlimm (stöhnt).
Warum hast du mich dahin geführt? Warum dahin?
Th: Hör mal, was der Bote sagt sagt, der dich dahin geführt hat.
(Die Gesetze der Innenwelt sind sehr
oft noch unbekannt.)
Kl: Es war höchste Zeit. (weint)
Seit 40 Jahren lauft ihr voneinander davon und für jeden gibt es den anderen
nicht. Oh Gott! Was soll ich denn tun? Wir kommen kein Stück weiter.
Th: Spür einfach mal nur den Schmerz, das ist wunderbar. Du machst nichts falsch. Im Moment ist alles total richtig, wie es läuft. Der Schmerz will von dir wahrgenommen werden. Das tut weh. Schmerz tut weh, da kannst du nichts machen dran. Spür einfach, was der Schmerz dir sagen will. Ist ok.. Laß den Körper ruhig zittern, das ist ein gutes Zeichen.
(Es war höchste Zeit, denn Energiewirklichkeit
wirkt: zerfrißt!)
Kl: (stottert) Nerven... Zittern...
ein bisschen viel... Ich möchte dich bloß einmal in den Arm nehmen,
bitte! (weint) Er kann nicht !!! (weint) Das ist wie mit diesem Baby, weißt
du, ich bin wie so ein Baby, so klein. Ich hab dich doch so lieb. Ich hab gar
nicht gewußt, daß ich dich so mag. Ich weiß, daß gar
nicht, weil es wehtut, es tut weh.
Th: Ja, hinter dem Schmerz ist das Gefühl da, daß du ihn liebst. Du bist abgeschnitten gewesen die ganze Zeit.
(Der Kernkonflikt: Akzeptiere
mich)
Kl: Ich hab das aber nicht gewußt,
ich habe immer gesagt, du bist mir egal. Ich hab gesagt, du bist tot, aber das
stimmt nicht.
Th: Hast du schon als Baby nach ihm
geschrien und er ist nicht gekommen?
Kl: Nie! Du hast mich nie in den
Arm genommen, auch nicht als Baby.Th: Deshalb ist das schreiende Baby als Bild
noch in dir drin. Das schreiende Baby bist du.
Kl: (weint) Ja, ich seh das gerade. Ich merke das gerade.
(Die Meinung des Kopfes (der linken
Gehirnhälfte) ist häufig nicht mit der Energiewahrheit identisch,
deahalb trägt auch Psychotherapie wenig zur Heilung bei. Heilung geschieht
immer bei Spannungsabbau, die Energien wollen sich ausgleichen.)
Th: Hol das Baby herbei und dein
Vater soll sich das angucken. Zeigs deinem Vater und sage ihm: guck mal
hier dieses Baby hat immer geschrien nach dir und du hast es nie gehört.
Kl: Keiner! Ich glaube, ich kann
das nicht aushalten. Oh, ich glaube, ich halte das nicht aus. Ich halte das
nicht aus, ich halte das nicht aus. Ich kanns nicht aushalten (stöhnt).
Th: Atme weiter, das ist gut. Mach
ruhig Töne, du kannst schreien, du darfst alles machen.
Kl: Ah, ich krieg keine ... (hustet.
atmet schwer) Oh Gott, bin ich kalt, ganz kalt.
Th: Zeige deinem Vater dieses Baby
- ist er noch da?
Kl: Ja, alle sind wir da und alle
sind wir völlig ... ich weiß nicht... fassungslos....
Th: Erzähl mal deinem Vater,
daß du Krebs bekommen hast.Kl: Ich hab dir doch einen Brief geschrieben.
Ich möchte, daß du diesen Brief liest. Ich möchte, daß
du weißt, daß ich dir nichts verüble, ich möchte, daß
du weißt, daß ich dir nichts übel nehme (weint). Ich möchte,
daß du weißt, ich hab dir alles verziehen. Aber ich möchte
nur bitte, daß du mich akzeptierst. Ich kann so nicht leben, verstehst
du?
Th: Genau das ist der Satz. Das ist
der Satz und der bringt dich um.
Kl: (weint) Ich will nichts von dem,
was du hast, ich will nur, daß du mich akzeptierst, mich ganz alleine.
Das hat nichts mit dem zu tun, was da für Probleme für dich waren.
Oh Gott, ich kenne ja diese Probleme alle. Ich weiß ja, daß alles
sehr schwierig ist für dich, und ich weiß, daß ich die ganze
Zeit ... was, was? Nein, das ... der hat gesagt, ich bin schuld an seinem Elend
(weint). Das hast du noch nie zu mir gesagt. An was bin ich schuld? Ich kann
doch auch nichts dafür. Ich bin nun mal da. Schau her! (weint) Oh Gott!
Th: Sag ihm, du hast ein Recht da zu sein, er hat dich immerhin gezeugt. Er ist dein Vater.
(Sie muß dahinkommen zu akzeptieren,
dann geschieht Heilung.)
Kl: Er will das nicht haben, er will
nichts damit zu tun haben. Und er will auch jetzt nichts damit zu tun haben.
Schau, ich kann einfach so nicht weiterleben. Du mußt mir jetzt helfen
bitte! Ich laß... du mußt... wir brauchen uns nicht mehr sehen.
Nur einmal möchte ich das Gefühl haben, daß das alles so ist,
wie es ist. Er kann nicht, oh Gott, er kann nicht.
Th: Sag ihm: das bringt dich um.
Du hast gesagt, ich sterbe lieber. Du hast gesagt: das bringt dich um, du kannst
nicht so leben. Das sind Sätze, die arbeiten weiter. Du stirbst, wenn er
nichts macht, sag ihm das.
Kl: Ich kann wirklich so nicht leben, bitte! Willst du, daß ich tot bin? Der will ja nicht, daß ich lebe. (atmet schwer) Der will, daß das Baby tot ist. Jetzt hast dus aber auch fast geschafft, du.
(Sie projeziert ihr nicht akzeptieren
können auf den Vater und findet dies dort wieder. Es hilft ihr nicht durch
Verstehen diese Projektion zurückzunehmen, sondern sie muß durch
diesen Prozeß hindurchgehen und dann ist das Ergebnis: sie kann + wird
akzeptieren)
Th: Frag ihn mal ganz direkt und
wundere dich mal nicht über die Frage. Frag ihn mal ganz direkt: willst
du, daß ich an Krebs sterbe? Hast du mir den Krebs geschickt? Frag ihn
mal und wundere dich nicht über die Frage. Stell jetzt mal die Frage und
guck mal, ob er nickt, oder den Kopf schüttelt.
Kl: Ok. ok. (atmet schwer) Ja. Willst
du, daß ich an diesem Krebs sterbe? (schreit) Ja, er will das!!! (weint
verzweifelt) Oh, ich kann nicht mehr atmen, ich kann nicht mehr. Ich muß
jetzt gleich sterben, ich hab das schon öfters gehabt.
Th: Ah ja, wann?
Kl: Als Kind bin ich schon mal gestorben,
ich war schon tot. Ich hatte so einen tetanischen Anfall. Ich war schon klinisch
tot. Aber es hat mich ein Arzt zurückgeholt, der wollte einfach nicht,
daß ich gehe.
Th: Du wolltest gehen?
Kl: (spricht stockend) ja. Da, da ist mein Opa gestorben. Und der war der einzige, der mich geliebt hat. - Klientin sagt zu ihrem Vater: Der Opa war der einzige, der mich geliebt hat. ... Mein Opa ist jetzt auch da. Der ist da, oh Gott, der ist da. Oh, mein Opa sagt, daß er gestorben ist, weil mein Vater mich nicht akzeptiert hat! Ich werde wahnsinning. Mein Gott! Oh, der sagt alles, oh, das wird ja immer schlimmer. Mein Opa liebt meinen Vater, aber mein Vater kann keine Liebe nehmen und das hat meinen Opa umgebracht. Der lebte, um mich und meinen Vater zusammenzubringen, und er hat es nicht geschafft.
(Diese Sterbeerfahrung wurde auch
reaktiviert, da sie nicht aufgelöst ist.)
Th: Er soll das deinem Vater sagen,
sag dem Opa das. Opa, sag das mal dem Vater. Der muß das wissen. Die haben
sich aber alle sehr um deinen Vater bemüht. Du auch, nicht?
- Klientin bejaht - Was ist so schwierig für ihn? Was ist so schwierig für ihn, frag ihn mal. Er wird geliebt von dir und von dem Opa. Was ist so schwierig für deinen Vater?
(Auch Verstorbene tauchen in der
Innenwelt als Energieprägung autonom auf und man kann im nachhinein Klärungen
durchführen: Spannungen
abbauen.)
Kl: Sein eigenes Leben, weil ...
ah, ich kann nicht richtig atmen, hörst du? (hustet) Meine Lunge gibt mir
zu wenig Luft.
Th: Du... sag es ihr ganz direkt.
Kl: Du gibst mir viel zu wenig Luft
(atmet schwer). Ah, ist das schwierig alles. Um Gottes Willen. Mein Vater und
mein Großvater unterhalten sich. Die sprechen. Die schreien sich an. Mein
Großvater macht meinem Vater die ganze Zeit Vorwürfe. Mein Vater,
der wollte immer, daß ich nicht auf die Welt komme. Der wollte immer,
daß ich schon tot bin, bevor ich auf die Welt komme. Und ich war ja auch
schon fast tot, als ich auf die Welt kam. Oh Gott, ist alles durcheinander.
Ich hab... Mein Vater schreit, aber der schreit nicht zu mir, der schreit: ich
habe die Karin nie geliebt...die Karin ist meine Mutter, die ist auch tot...
ich habe sie nie geliebt...ich habe sie nie geliebt.
Th: Laß sie auftauchen, laß
sie auch da sein, die soll sich das anhören.
Kl: Weil die macht mein Leben kaputt, weil die ist schuld, daß das Kind kommt. Ich bin schuld verstehst du? Ich kann doch nichts dafür! Oh Gott! Das ist ja Wahnsinn! Das ist ja Wahnsinn! Meine Mutter, meine Mutter, die hat das nie gepackt, die ist auch an Krebs gestorben, an diesem Scheißdreck da.
(Sehr hohe Spannungsfelder ketten
sich mit viel Energie aneinander.)
Th: Laß sie auftauchen!
(Mitten im Prozeß darf nie aufgehört werden, denn sonst bleibt diese Ausstiegssituation als neue Realität weiter wirksam. Der synergetische Prozeß muß sich entfalten können.)
Kl: Das ist aber alles ganz schön
viel. Mein Vater, der spricht so mit seinem Vater und sagt: Ich habe sie nie
geliebt. Und ich liebe die Gerda. Das ist ... und die hat auch ein Kind. Ich
habe einen Stiefbruder, den Udo, der ist ganz genau gleich alt, wie ich. Der
wird auch nicht geliebt von ihm. Mein Vater liebt ihn doch auch nicht, der kann
das gar nicht. Der liebt nicht mal sich selbst, der, der ist total ... ich weiß
nicht.Th: Er kanns nicht. Spür mal, was ist so schlimm für dich
da dran? Er kann nicht lieben, ok. Was ist so schwierig für dich da dran?
Kl: Für mich? Ich habe keinen
Vater (weint).
Th: Ja, das sag ihm auch. Weil er
dich nicht liebt, ist es so, als ob du keinen Vater hättest.
Kl: Ich habe keinen Vater (schluchzt).
Ich wollte nichts anderes mehr als das, daß ich einen Vater habe. Daß
ich wenigstens weiß, daß ich einen habe. Ich wills nur wissen.
Du bist ja so feige. Du bist so feige! Du tust allen nur weh. Und ich weiß
nicht, warum dich alle mögen. Du bist es überhaupt nicht wert. Aber
alle mögen dich und allen tust du weh. Auch deiner Frau tust du so weh.
Die ist so schwer krank. Auch ihr tust du weh. Und du benimmst dich, wie ein
Clown. Mit dir kann man nicht reden. Du nimmst gar nichts ernst. Mein Vater
ist wie ein kleines Kind, der weiß gar nichts. Der hat tatsächlich
keine Kinder. Ich bin wirklich nicht seine Tochter, weil als Clown hat man keine
Kinder.
Th: Bist du bereit, das zu akzeptieren?
Kl: Nein, es tut weh. Ich will vielleicht schon, wenns nicht so weh tun würde. Ah, ich habe überhaupt keine Kraft. Mein Körper ... ich spüre ihn nicht. Oh mein Gott! Jetzt stehen wir alle da. Jetzt stehen wir alle da ...und da (weint) steht ein Clown. Ich habe wirklich keinen Vater.
(Die Klientin kann noch nicht akzeptieren,
der Prozeß ist noch nicht zuende.)
Th: Du hast energetisch keinen, ja.
Biologisch ja, aber energetisch hast du keinen, ja.
Kl: Aber nicht, weil er mich nicht liebt, sondern weil es für das alles gar nicht gibt.
Th: Frag den Clown mal, was du machen
mußt, um wieder gesund zu werden.
Kl: (lacht) Lachen! Lachen, ja, lachen.
Th: Dann wirst du wieder gesund?
(Das erste Lachen taucht auf: die
Befreiung ist nahe.)
Kl: (lacht) Wenn man sich das vorstellt
- Lachen!
Th: Du mußt einfach lachen
können über dieses Drama?
Kl: Mein Vater - auf der Beerdigung von seiner Mutter, meiner Oma, da hat er gelacht. Wenn irgendwas ernst wird, wenn irgendjemand von dir was will, dann lachst du. Jetzt weiß ich auch, warum wir dich alle liebhaben. Weil du ein Clown bist, weil du einfach lachen kannst, immer. Das ist eigentlich schön. ...Du hast, du hast soviele Leute, die dich mögen, so viele Menschen, du hast Freunde, du hast uns. Aber wir haben dich auch nie akzeptiert, so wie du bist. Ich habe dich nie akzeptiert, wie du bist.
(Nicht drüber reden lassen,
immer d irekt ansprechen lassen.)
Th: Das ist ein Wechselspiel.
(Sie erkennt, daß sie ihn auch
nie akzeptiert hat.)
Kl: Es tut mir leid. Das tut weh,
wenn nur der Schmerz nicht wäre. Ich kann das alles nicht so, wie ich will.
Das tut weh, warum tut mir das denn weh, warum tust du mir weh?
Th: Du hast es nie akzeptiert, das
ist die Spannung. Da ist soviel Spannung, daß es Schmerz ist. Wenn du
den Schmerz annimmst und akzeptierst und wahrnimmst, und das tut weh, dann löst
er sich auf. Sag mal zu dem Schmerz: ist ok., ich nehme dich jetzt wahr. Du
darfst da sein. Sag ihm das mal!
Kl: Ok. Ich kann das nicht sagen. Das tut so weh. Der sitzt genau hier drin in der Lunge. Ich muß doch mal was sagen. Ich hab immer gedacht, du magst mich nicht und du haßt mich und du willst mich nicht. Irgendwas stimmt da nicht, irgendwas stimmt bei dir nicht. Nein, du lügst dich selber an, bei dir stimmt was nicht, du lachst, aber du lachst nicht wirklich in dir. Weil, wenn du wirklich lachst, dann kannst du mich auch akzeptieren. Dann kannst du einmal in 64 Jahren sagen, ja, ich habe eine Tochter. Und ich habe einen Sohn und ich habe noch eine Tochter. Und weißt du eigentlich, was du mit dem Udo machst und was du mit der Susi machst? Du hast ja keine Ahnung. Die sind so verbittert wegen dir, du machst die so krank, du machst alle krank. Dein Vater ist gestorben daran und deine Mutter ist gestorben und meine Mutter ist gestorben und ich bin die nächste, wenn das nicht aufhört und dann kommt der Udo und dann kommt die Erna.
Th: Sag ihm, jetzt ist Schluß,
du stirbst nicht daran, du willst nicht sterben.
Kl: Jetzt ist Schluß damit,
verstehst du? Jetzt ist ganz einfach Schluß damit. Ich werde daran nicht
sterben, ich werde weiterleben. Und ich werde endlich mal wissen, was da eigentlich
ist, verstehst du? Jetzt ist Ende. Und du stehst nur da und lachst. Oh mein
Gott.
Th: Weißt du, wie du dich trennst von ihm? Indem du ihn akzeptierst, wie er ist. Wenn du ihn nicht mehr ändern willst, dann kannst du ihn akzeptieren und dann hat er auch keine Macht mehr über dich. Bist du bereit, ihn zu akzeptieren, wie er ist? - Klientin bejaht - Wenn du das ganz tief machst, bist du frei.
(Jetzt ist sie bereit zu akzeptieren.)
Kl: Oh Gott, du tust mir eigentlich
nur leid. Das hat alles mit uns nichts zu tun. Dein Schmerz hat mit uns nichts
zu tun. Wir tragen deinen Schmerz. Wir tragen deine Schuld. Es ist aus, Schluß
damit. Das geht auch sowieso nicht. Das ist aus, Ende, ich kann dein Problem
nicht lösen, aber mein Problem ist dringendst zu lösen, jetzt, verstehst
du?Th: Dein Problem ist gelöst, du kannst sehen, was ist. Bisher konntest
du es nicht sehen, deshalb hast du so eine wahnsinnige Spannung aufgebaut. Und
die Spannung hat dich total zerfressen. Und wenn du jetzt bereit bist, das zu
sehen, tut es weh, aber dadurch löst sich alles auf und du wirst frei und
du wirst gesund. Frage jetzt mal den Botenl, ob das stimmt, was ich sage. Guck
mal, ob er nickt oder mit dem Kopf schüttelt.
Kl: Er lächelt. Wenn du das Gesicht sehen könntest, das ist so lieb!
(Es muß einen Auslöser
geben, damit die abgespeicherte ungelöste Energie ins Krebswachstum kippt.)
Th: Was ich gern von ihm wissen möchte,
weil ich neugierig bin: es muß irgendwas passiert sein, ungefähr
ein Jahr vorher, bevor der Krebs ausgebrochen ist. Was war da los? Es muß
irgendeinen Anlaß gegeben haben. Laß ihn dir mal zeigen.Kl: (weint)
Das kann ich nicht sagen. Da ist schon was.
Th: Ok., dann schau du es dir wenigstens
an. Laß es dir zeigen, du mußt es verstehen, du mußt es sehen
können. Kannst du den Zusammenhang sehen? Es muß einen geben.
Kl: Ich verstehe es nicht ganz, aber vor ganz genau drei Jahren ist ein Mann in mein Leben getreten, das ist mein Chef. Und seit eineinhalb Jahren arbeiten wir sehr eng. Und der hat viele Ähnlichkeiten mit meinem Vater, ganz viele. Immer, wenn es Probleme gibt, dann lacht er. Und der liebt das Fliegen und mein Vater liebt das Fliegen und ich auch. Und der erinnert mich immer an meinen Vater. Durch ihn bin ich immer mit dem konfrontiert worden (weint). Ich kann das jetzt gar nicht richtig verstehen, weil er ist ja nicht mein Vater.
(Der Auslöser muß nicht
die Ursache sein, sondern mit der Konfliktmasse geankert sein, diese Erfahrung
steht im Gegensatz zu Hamers These des DHS
(Hochdramatisch isolativer Schock))
Th: Das macht nichts, das Unterbewußtsein
registriert es ständig.
Kl: Aber der sagt auch immer, ich
möchte deinen Vater mal kennenlernen. Ich glaube, das ist ein toller Mensch,
den mag ich bestimmt. Dauernd spricht er von meinem Vater und ich weiß
gar nicht, warum. Der kennt ihn doch gar nicht.
Th: Da haben wir den Zusammenhang,
das muß alle Energien aktiviert haben in deinem Unterbewußtsein,
bis es kippt.
Kl: Ich hänge auch an ihm.
Th: Hol ihn herbei, rede mit ihm!
Kl: Nein, den hole ich nicht.
Th: Das ist deine Innenwelt, das
ist doch nur deine Innenwelt, das sind deine Abbilddungen. Mit denen darfst
du alles machen, das ist ok. Das sind deine Bilder. Das ist sowas, wie mit deinen
inneren Bildern reden, das darfst du.
Kl: Also gut. Oh, ich habe keine
Kraft.
Th: Ist ok. Das ist auch heftig, du hast auch einen heftigen Hintergrund. Das muß aber auch so sein, weil so eine Krankheit hat einen heftigen Hintergrund. Geh mit ihm in Kontakt in deiner Innenwelt. Die sollen sich kennenlernen in deiner Innenwelt. Weißt du in deinem Unterbewußtsein gibt es dann eine Querverbindung und dann wirkt das nicht mehr so.
(Auflösung des alten Kontextes
geschieht am besten durch neue chaotische Verbindungen, möglichst in unlogischer
Form.)
Kl: Ok. Komm her und schau dir an,
das ist mein Vater. Siehst du ihn jetzt endlich?
Th: Und erklär ihm auch, daß
er dich dauernd erinnert hat an deinen Vater. Daß dein Vater dich nie
akzeptiert hat und daß du deshalb wahrscheinlich Krebs gekriegt hast.
Sag ihm das alles. Auch wenn das alles chaotisch klingt. Für dein Unterbewußtsein
ist es das Beste, was es gibt.
Kl: Da ist er. Du hast immer gesagt,
ich soll meinen Vater wieder besuchen und du willst mit und er ist ein wunderbarer
Mensch. Da guck ihn dir an! Schau ihn dir an! Er ist kein wunderbarer Mensch,
er ist ein ganz armseliger Hanswurst. Der ist viel schwächer, wie du. Oh,
mein Gott! Ich habe in dir meinen Vater gesehen, aber das ist ja eigentlich
verkehrt, weil du bist es ja nicht. Aber du bist die einzige Person, die mir
wirklich geholfen hat, daß ich jetzt noch lebe. Du hast mich immer angerufen,
du warst immer da, du hast mich begleitet, seit letztes Jahr September. Du hilfst
mir, du hilfst meiner Familie, du hilfst meinen Töchtern, du hilfst meinem
Mann, du hilfst mir.
Th: Guck mal, du hast quasi deinen Vaterkonflikt über ihn aufgearbeitet oder angefangen aufzuarbeiten. Er hat ihn aktiviert und du hast ihn quasi über ihn ...
(Kompliziertheit fällt weg durch
die Sichtweise der energetischen Wirkungen.)
Kl: Weißt du, daß du
mich fast umgebracht hast?
Th: Er nicht, er ist nur der Auslöser.
Du hast es mit dir herumgetragen. Er hat es ausgelöst, er hat dir trotzdem
dabei geholfen, bis heute.
Kl: Er hilft mir. Er ist ein wirklicher Freund. Er ist der einzige Mensch, zu dem ich hundertprozentig Vertrauen habe.Th: Frage den Boten, ob du jetzt überlebst, ob der Konflikt jetzt entschärft ist. Guck mal, ob der nickt oder den Kopf schüttelt.
(Durch Glauben an die Heilung sich
selbst heilen, wird oft als Placeboeffekt dargestellt, aber jeder kann unschwer
erkennen, daß dies hier ein sehr tiefes Wissen durch Erfahrung bedeutet
und die Selbst-Heilung als Ergebnis eines Transformations-prozesses
anzusehen ist.)
Kl: Ist die akute Gefahr weg? Das
weiß ich am besten, sagt er. Das ist immer diese Art von Kommunikation.
Das letzte was er mir gesagt hat, war im Krankenhaus, wo ich ganz alleine war
und alle gesagt haben, ich muß die Therapie machen, und da hat er gesagt,
es kommt nicht darauf an, daß du lebst, es kommt darauf an, wie du lebst.
Und dann hab ich gewußt, ich hab die Kraft, die Therapie abzubrechen und
alleine meinen Weg zu finden. Und genauso sagt er mir, du weißt es. Vertraue
dir.
Th: Ok., du weißt es, weißt
dus? - Klientin bejaht - Was ist deine Antwort?
Kl: Es ist entschärft. Es ist
für mich noch nicht fertig, weil das muß ich jetzt alles zusammenführen,
das ist alles so, es ist alles für mich vorhanden, aber, mein Gott, das
ist Wahnsinn für mich.
Th: Du solltest, wenn du einen kleinen
Abstand dazu hast, dich dazu entschließen, einfach mal für ein paar
Tage zu kommen und ein paar Sessions machen, damit wir das alles aufarbeiten,
alles aufräumen, damit es in dir klar ist, harmonisch ist, kein Thema mehr
ist.
Das ist das Beste, was du machen könntest. Und der Konflikt ist entschärft,
dir kann nichts mehr passieren, weil das Drama, die Spannung, dieser Konflikt
- ganz typisch, Niere ist Beziehungskonflikt - ist total entschärft, der
kann nicht mehr dazubeitragen, daß du jetzt an Krebs stirbst. - Klientin
stimmt zu - Aber du siehst, wieviel Energie dahintersteckt. Und du siehst, von
der Energie lebt der Krebs, weil Krebs ist was Zerstörerisches. Und irgendwo
muß die Energie ja hin. So, dann mach jetzt mal folgendes: Sag zu ihnen
sowas wie, dankeschön, daß ihr da ward und mir geholfen habt, und
ob sie dir weiterhin helfen wollen, weil du kommst wieder zurück und beschäftigst
dich weiter mit ihnen, oder sowas. Nimm deine Worte.
Kl: Mama, ich hab dich lieb, ich danke dir, Oma auch, es war schön, dankeschön, Opa, du auch.
(Eine Nachbearbeitung ist unbedingt
nötig, da die Themenfelder noch weitere Spannungen beinhalten. Die große
Grundstruktur ist gekippt, das Krebswachstum müßte gestoppt sein.
Diese Probesitzung ist untypisch, denn es gab nur am Anfang die Möglichkeit
direkt in das Material hineinzugehen oder die Tür weiter geschlossen zu
halten.Die Tür wurde per Geräusch geöffnet. Das Material schrie
nach Erlösung.)
Th: Sag ihnen, du kommst wieder und
beschäftigst dich noch mit ihnen.
Kl: Papa, du hast mir jetzt trotzdem
geholfen. Dankeschön. Wir machen da irgendwann weiter. Ich gehe jetzt,
ich gehe jetzt. Ah ja, die gehen jetzt auch. Aber, der Bote ist noch da.
Th: Ah ja, kann sein, daß er
dich noch begleitet, das ist schön. Laß ihn dich begleiten. So, dann
gehe wieder in den Gang zurück und erinere dich mal daran, wo du reingegangen
bist in die allererste Türe mit dieser Treppe. Erinnere dich da dran und
laß dann diese Tür nochmal auftauchen und ich hätte gerne, daß
du in diese Tür nochmal reinschaust.
Kl: Jetzt hab ich ein Problem. Die
erste Türe, in der ich war, die gibt es ja nicht mehr, die ist ja verschwunden,
da ist ja eine Mauer und die andere, das war ja die zweite.
Th: Ja, gut, dann erinnere dich mal,
wie es war am Anfang der Session, da war ja die Tür noch da. Und sei einfach
vor dieser Tür noch einmal, so als ob du auf der Zeitachse rückwärts
gehst, an den Anfang der Session. Ich hätte gerne, daß du in diese
Tür nochmal reinguckst, damit du siehst, wie sie sich verändert hat.
- Türknarren - Und sag mir mal, was du wahrnimmst.
Kl: Oh, das ist lustig (lacht). Da
ist immer noch diese Treppe, aber dieses Licht und ich, wir sind viel näher
zusammen, und, Moment, jetzt kann ich es fast verstehen, aber wir haben immer
noch nicht die gleiche Geschwindigkeit. Aber das interessiert mich im Moment
gar nicht so.
Th: Gut, ich wollte nur mal gucken, wie sich das Bild verändert hat. Also das Licht ist dichter und die unterschiedlichen Geschwindigkeiten sind ähnlicher. Also, es hat sich was Fundamentales verändert und das ist gut. - Musik - Ja, dann würde ich dir vorschlagen, laß dich am besten von deinem Begleiter...
(An der Überprüfung der
Eingangsbilder kann man die Veränderung ablesen.)
Kl: Dann gehn wir da jetzt wieder
raus. Es ist schön, dich näher kennengelernt zu haben.
Th: Ja, frag ihn einfach, ob er weiterhin
für dich da ist, ob er jederzeit kommt, wenn du ihn brauchst Frag mal,
ob er kommt, wenn du ihn rufst.
Kl: Ja, wir sprechen permanent schon,
ohne Worte, immer, ich brauche nur rufen. Er sieht aus, wie so ein Lichtwesen,
aber mit einem schönen freundlichen Gesicht.
Th: Ist er dein Schutzengel?
(Abschluß wird mit Ankerungsmusik
und schönem Platz zum Ausruhen oder Reflektieren eingeleitet.)
Kl: Bist du mein Schutzengel? Da
lächelt er. Ich weiß das. Da kommt nie ja oder nein
... Mein Körper schwebt. Ich fühle mich leicht und schwebend. Kein
Taubheitsgefühl mehr. Ich fühle mich irgendwie außerhalb von
mir.
Th: Schau dich mal von außen
an, wie du ausschaust.
Kl: Ja, das tu ich die ganze Zeit
grad, das ist ja interessant. Also, das muß man sich mal vorstellen, ich
sehe da sogar, wie das Blut fließt. Oh, das ist aber jetzt brutal. Ah,
das hab ich in meinem Leben noch nicht erlebt. Ach du lieber Gott, oh, das ist
ja Wahnsinn.
Th: Wie, was macht dein Krebs in
der Lunge, schau mal hin, kannst du ihn sehen ? - Klientin bejaht - Sprech mal
mit ihm, oder halt mal deine Hände drüber, guck mal, ob du ihn vielleicht
sogar beeinflussen kannst, ob du ihn auflösen kannst in der Energieebene,
in der du jetzt bist.
Kl: (lacht) Ich wollte meine Hände
drüber halten und guck auf meine Hände, oh Gott, was ist denn da eigentlich?
Ja, da muß man sich erst dran gewöhnen. Ja, ich wollte diese Hände
drauflegen, ich sehe aber auf meine eigenen Hände.
Th: Ja, ja klar, also, wenn du so
willst, ist dein Bewußtsein außerhalb deines Körpers und dann
siehst du deine Hände und dann siehst du wahrscheinlich auch das Knochengerippe,
oder sowas. - Klientin bejaht - Ja, schick doch mal Energie drauf, kraft deiner
Vorstellung oder deines Bewußtseins. Das müßte auch funktionieren.
Kannst du dir sowas vorstellen? - Klientin bejaht - Schick mal Energie auf die
Tumore, so daß sie sich auflösen in deiner Vorstellung. Guck mal,
obs geht. Weil, wenn der energetische Hintergrund weg ist, kann es sogar
sein, daß du es dir vorstellen kannst und daß es dann auch funktioniert.
Kl: Also, das hat nicht funktioniert.
Was auflösen geht nicht, aber sehen kann ich alles.
Th: Ja, d.h., es ist in deinem Energiesystem
noch nicht so klar, daß es sich jetzt von selbst auflösen würde.
Kl: Das wünschte ich jetzt jedem
zu sehen, was ich jetzt sehe. Das muß man sich vorstellen, ich sehe in
meinen Körper, wie sich alles bewegt. Da ist eine wahnsinnige Bewegung
drin. Im Bauchraum bewegt sich alles. Da ist Bewegung. Mein Darm, der bewegt
sich und überall fließt was. Der ganze Körper ist Bewegung.
Für mich war bisher der Körper was Festes. Der Körper ist überhaupt
nichts Festes, da ist alles in irgendeinem Fluß. In alle Richtungen bewegt
sich das.
Th: Wie nimmst du deinen Krebs wahr
in der Lunge?
Kl: Ich muß meine Hände
wegtun, sonst liegen die drauf. Das sieht aus wie Watte. Wie sieht denn meine
Lunge aus? Wie soll ich meine Lunge beschreiben? Das ist ja vielleicht was Tolles.
Die Lunge ist ja völlig luftdurchlässig, die Lunge ist ja überhaupt
nicht fest, wie Zuckerwatte. Nein, wie eine ganz, ach, ich kann das nicht beschreiben.
Ich hab sowas noch nie gesehen. Also, wie ein Hohlraum, ein Hohlkörper,
mit ganz, ganz feinen Fasern durchzogen. Ganz zart ist das alles, ganz zart.
Und es bewegt sich alles dauernd, und innerhalb von dem sind so Kügelchen
wie Watte und das ist der Krebs. Die sitzen da, die sind aber nicht verankert,
die sind nicht verbunden mit der Lunge, die können ganz sicher da wieder
weg, weil die nicht aus der Lunge kommen, sondern die sitzen einfach nur da
drin und da sind auch noch andere Sachen drin, wie so Partikelchen. Wie so Knötchen
und da hab ich das Gefühl, als ob da irgendein Fremdkörper oder was
drinliegt. Ja, es sind kleine Knötchen da und alles ist leicht in Bewegung
und fließend, der ganze Körper.
Th: Guck mal, ob das geht, stell
dir mal vor, du gehst auf der Zeitachse weiter vorwärts, vielleicht ein
paar Monate oder ein halbes Jahr oder ein Jahr und dann guck dir mal die Lunge
an, wie sie dann aussieht.
Kl: Da sieht sie auch so aus.
Th: Geh mal ein Jahr vorwärts
auf der Zeitachse! Verändert sich was?
Kl: Ja, da sieht sie anders aus. Da sind diese Dinger nicht drin. Ja, also die anderen Knüllchen und das andere ist drin. Aber die nicht. Sie sind verschwunden.
(Klientin entdeckt eine sehr interessante Fähigkeit der Wahrnehmung. Die Fähigkeit ist kein Einzelfall, aber schon ungewöhnlich.)
N
A C H G E S P R Ä C H
Kl:
Ja. Ich hab mir das gerade alles nochmal so ein bisschen angeschaut, als du
wegwarst. Also, das ist ja unglaublich. Mein ganzes Leben ist da drin gewesen.
Th: Ja. Dr. Hamer hat 15.000 Fälle untersucht und hat bei allen Leuten immer einen Konflikt gefunden. Manchmal ist es kein Konflikt, sondern ein Auslöser, der mit dem Konflikt gekoppelt ist.
(Nahezu allen Ärzten sind die
Entdeckungen von Dr. Hamer bekannt, aber das Kollektivenergiefeld kann diesen
Erfahrungen noch nicht Rechung tragen, zu große Veränderungen müßten
eingeleitet werden.)
Kl: Siehst du, und bei mir war das
eine Person, mit der ich täglich bis zu 10 Stunden zusammen bin. Aber das
sagen alle, sogar die Ärzte haben mich als erstes gefragt, ob was passiert
ist, ob jemand gestorben wäre oder verunglückt. Es sind zwar vor 10
Jahren alle auf einmal gestorben, innerhalb von einem Jahr, aber dann ist ja
jetzt nichts derartiges passiert.
Th: Aber das kann dazu beitragen,
daß du, daß dein System kurz vorm Kippen ist, wenn so viele Leute
mit dem Konflikt sterben und dann reicht eine Kleinigkeit und dann läuft
der Krebsprozeß.
Kl: Ja, ich hab zu allen gesagt,
jetzt muß was passieren, weil die nächste bin ich.
Th: Siehst du, das ist eine heiße Programmierung. Auch deine Sätze während der Session. Und du siehst deine Energiewirklichkeit, das ist eine Wirklichkeit für dein Unterbewußtsein und das macht was. Das Unterbewußtsein drückt sich ja aus und wenn da so ein Satz drin ist, wie Wenn du mich nicht akzeptierst, sterbe ich, dann ist ständig der Satz da Ich sterbe und das wirkt.